Bundesrat

Brandenburg fordert steuerfreie Risikoausgleichsrücklage


Das ostdeutsche Bundesland hat dem Bundesrat einen Antrag vorgelegt. Demzufolge wird die Bundesregierung aufgefordert, zügig eine steuerfreie Risikoausgleichsrücklage für landwirtschaftliche Betriebe einzuführen.

Über den Antrag einer steuerfreien Risikoausgleichsrücklage für landwirtschaftliche Betriebe soll die Länderkammer in ihrer nächsten Sitzung am 21. September entscheiden. Die Länderinitiative ist überzeugt, dass diese einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Agrarbetriebe leisten könne. Vor dem Hintergrund volatiler Märkte und Extremwetterlagen, die sich im Zuge des Klimawandels häufen könnten, würden die bereits vorhandenen Instrumente für ein angemessenes Krisenmanagement nicht ausreichen. Darum solle es den Betrieben ermöglicht werden, durch eine steuerfreie, „betriebseigene Krisenreserve“ die Auswirkungen von Extremwetterereignissen abzumildern. Dazu solle ein einfaches Verfahren gewählt werden, und im Krisenfall unbürokratisch zur Anwendung kommen.

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