Chartanalyse Matif Weizen

Spannung vor USDA-Bericht


Bild: Norddeutsche Landesbank

Ende Mai erreichte der Pariser Weizen-Kontrakt sein bisheriges Jahreshoch bei 187,50 €/t. Die dort gestartete Korrektur hatten wir avisiert und kommentiert. Vor 2 Wochen verdichteten sich die Signale für das Ende der Korrektur.

Durch das Ende der Korrektur richteten wir in der vergangen Woche unseren Fokus auf die höher gelegenen Widerstände zwischen 182,50 und 184 €/t. Auch die darüber möglichen 187,50 €/t wurden (fast) erreicht. Vor den USDA-Zahlen am kommenden Donnerstag nimmt der Pariser Kontrakt naturgemäß ein wenig Abstand von der wichtigen und mit viel Widerstandskraft ausgestatteten 190 €/t.

Kann die USDA den Matif-Weizen nachhaltig über 190,75 €/t hieven?

Das Überschreiten der Signalwiderstände 177,25 und 180,50 €/t gab grünes Licht für die Wiederaufnahme der Aufwärtsbewegung. Die Widerstände 182,50 und 184 €/t sind überschritten. Aktuelle Widerstände damit die bereits in der letzten Woche thematisierten und 187,50 und 190 €/t (exakter: 190,75). Nachhaltiges Über-schreiten der 190,75 €/t ermöglicht Kursgewinne bis 200 €/t über die Zwischenstationen 194 und 197,50 €/t.

Allerdings dürfte der Pariser Weizen (Sept. ´18 Kontrakt) ohne Hilfe der USDA am Donnerstag eher verhalten unterhalb der 190 €/t notieren. Ob entsprechende Meldungen am Donnerstag den Kontrakt nachhaltig über 190,75 €/t befördern bleibt ebenfalls abzuwarten. Solange aber der Matif-Weizen nicht erneut unter 179 und  177,25 €/t fällt,  bleibt (auch mit kurzzeitigem Gegenwind) der Blick auf steigende Notierungen gerichtet.

Fazit: Fokus auf Donnerstag und den (starken) Widerstand um 190 €/t. Nur Kurse unter 177,25 €/t verändern die aktuell positive  Einschätzung. Unter Umständen aber muss der Kontrakt über Donnerstag hinaus ein wenig mehr Kraft sammeln, um sich anschließend mit 200 €/t auseinander setzen zu können.
 
Nord LB

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