China-Exporte

Trump verspricht riesiges Geschäft


Das Ergebnis der Handelsgespräche mit China wird von der US-Regierung unterschiedlich bewertet. Hohe Beamte sind weniger optimistisch als der US-Präsident.

Wie gewohnt äußerte sich Präsident Donald Trump via Twitter zu Ergebnis der Verhandlungen zwischen den USA und China. Die Chinesen würden in Zukunft so viel von den US-Farmer kaufen, wie sie produzieren können, verkündete Trump. In seiner Regierung herrscht weniger Euphorie. Zwar wurde in der gemeinsamen Erklärung das Thema Landwirtschaft ausdrücklich erwähnt und eine „bedeutende Steigerung der Agrarexporte“ vereinbart, konkrete Zusagen zum Umfang der Importe aus den USA machte die chinesische Seite aber nicht. Klar scheint dagegen, dass die Volksrepublik keine höheren Zölle auf Agrarprodukte aus den USA erheben will, solange Trump auf Strafzölle gegen Waren aus China verzichtet.

„Under our potential deal with China, they will purchase from our Great American Farmers practically as much as our Farmers can produce.“
US-Präsident Donals Trump, 

Ted McKinney, USDA-Staatssekretär für Handel und ausländische Landwirtschaft, äußerte sich am Montag „sehr vorsichtig optimistisch", berichtet das US-Agrarmagazin The Progressive Farmer. In der kommenden Woche sollen in Peking Vertreter beider Länder weiterverhandeln. Ziel der USA sei es, das Handelsdefizit mit China zu senken und die Landwirtschaft spiele dabei eine wichtige Rolle, so McKinney. In der kommenden Woche könnten „konkretere Lösungen“ gefunden werden. Die Tür dafür stehe „weit offen“. Er möchte aber nicht, dass die Menschen „übertrieben euphorisch“ sind.

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