Digitalisierung

Landwirte weniger digital als vermutet

Mehr als die Hälfte der Bauern nutzen immer noch die handschriftliche Ackerschlagkartei anstelle digitaler Technologien. Immerhin fürs Wetter kommt das globale Netz zum Einsatz.

Digitalisierung ist zwar in jedermanns Ohr, aber in der Praxis offenbar weitaus weniger verbreitet als bisher angenommen. Rund 58 Prozent der Landwirte führen ihre Ackerschlagskartei per Hand. 57 Prozent der Landwirte, die noch handschriftlich arbeiten, tun das aus Gewohnheit. Und 82 Prozent der Landwirte nutzen das Internet nur, um die Wettervorhersage zu sehen.

Zu dem Ergebnis kommt die Kleffmann Group, die mit zwei Studien zur Digitalisierung den Fortschritt überwacht. Der „Smart Farming Tracker“ widmet sich Techniken, Programmen und Verfahren, die Landwirte nutzen, der „New Media Tracker“ liefert Daten zum Umgang von Landwirten mit den neuen Medien. Kleffmann ist ein Marktforschungsunternehmen, das beide Studien regelmäßig wiederholt. Dafür wird per Telefon und Online eine möglichst repräsentative Anzahl von Landwirten befragt. Die vollständigen Ergebnisse sollen im April verfügbar sein. Für beide Tracker wurden insgesamt 1710 Landwirte befragt.

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