Digitalisierung

Landwirtschaft kann Instrument breit nutzen


Die Digitalisierung kann die Landwirtschaft auch in der Kommunikation mit Verbrauchern und Medien wirksam unterstützen, lautet das Fazit einer Veranstaltung des Forum Modern Landwirtschaft. Die Sprache der Verbraucher sollte dabei stärker genutzt werden.

Die Landwirtschaft habe sich immer im Wandel befunden, sagte die stellvertretende Vorsitzende des Agrarausschusses im Bundestag, Carina Konrad, in ihrer Eröffnungsrede am Mittwoch in Berlin. Aufforderungen aus der Politik an den Wirtschaftszweig sich neuen Anforderungen auch der Gesellschaft nicht zu verschließen, wies die FDP-Parlamentarierin zurück. Ein "Weiter so" habe es in der Landwirtschaft nie gegeben, betonte die selbst praktizierende Landwirtin. Dennoch sei eine gewisse "Sprachlosigkeit der Landwirtschaft" im Dialog mit den Verbrauchern festzustellen. In diesem Zusammenhang könne das Potenzial der Digitalisierung auch in der Kommunikation mit den Verbrauchern zu einer beidseitigen Anerkennung und Wertschätzung beitragen und sollte stärker genutzt werden, appellierte Konrad. 

Der Leiter der online-Kommunikation des Forum, Olaf Hermann, rief die rund 150 anwesenden Gäste aus Landwirtschaft, Verbänden, Politik und Medien auf, im Dialog mit den Verbrauchern deren Sprache stärker zu nutzen. Im Hinblick auf ein immer wichtiger werdendes "Community-Management rief er zu einer  verstärkten Beteiligung  aktiver Landwirte auf. Jeder moderne Landwirt  sei "ein wertvoller Influencer", so Hermann.

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