Direktzahlungen

Antragsfrist darf verlängert werden


EU-Mitgliedstaaten dürfen die Antragsfrist der Landwirte auf Agrarsubventionen um einen Monat verlängern. Deutschland wird von der Regelung nicht Gebrauch machen und es beim 15. Mai belassen.

Anträge für Direktzahlungen und einige Unterstützungen im Rahmen der ländlichen Förderprogramme dürfen noch bis zum 15. Juni bei den nationalen Verwaltungen abgeben werden. Dies gilt allerdings nur in EU-Mitgliedstaaten, die von der Fristverlängerung auch Gebrauch machen.

Deutschland will den Landwirten nicht mehr Zeit für die Anträge geben, sagt ihnen dafür aber eine pünktliche Auszahlung der Direktzahlungen zu. EU-Agrarkommissar Phil Hogan wies darauf hin, dass auch bei späteren Abgaben die EU-Mitgliedstaaten die Berechtigungen für den Erhalt von Subventionen genau so gut kontrollieren müssten.

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