Direktzahlungen

Bundesrat stimmt neuer Verordnung zu


Direktzahlungen sollen künftig einfacher ausgezahlt werden können. Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung der Änderung einer entsprechenden Verordnung zugestimmt. 

"Das EU-Recht hat uns neue Möglichkeiten eröffnet, die Direktzahlungen auszugestalten", habe Bundeslandwirtschaftministerin Julia Klöckner den Beschluss kommentiert, heißt es in einer Mitteilung ihrer Ministeriums. Bereits in diesem Jahr könnten Landwirte spürbar von Bürokratieaufwand entlastet werden. Mit der Änderung der "Direktzahlungen-Durchführungsverordnung" könne schon für das Jahr 2018 die Möglichkeit genutzt werden, die so genannte Negativliste im Rahmen der Regelung zum aktiven Betriebsinhaber zu beenden, heißt es weiter. Damit würden Landwirte entlastet, die auch nichtlandwirtschaftliche Tätigkeiten aus der bisherigen Negativliste ausüben.

Zusätzlich eröffne die neue Verordnung Spielräume für die Bewertung von Dauergrünland für die Direktzahlungen. Auch werde eine neue Art von ökologischen Vorrangflächen in Form der "für Honigpflanzen genutztes brachliegendes Land (pollen- und nektarreiche Arten" für Direktzahlungen aufgenommen. Dies trage zum Schutz der Bienen bei. Die Verordnung soll zum 30. März 2018 in Kraft treten. 

 

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