Direktzahlungen

Klöckner betont Einkommenswirkung


Bei einem Treffen von Julia Klöckner (CDU) mit dem polnischen und französischen Landwirtschaftsminister heute in Warschau, hat diese betont, wie wichtig der Fortbestand von Direktzahlungen zur Einkommenssicherung sei.

Für ein "auskömmliches" Agrarbudget haben sich heute sowohl Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) als auch der französische Landwirtschaftsminister Didier Guillaume sowie der polnische Jan Krzysztof Ardanowski in Warschau ausgesprochen. Das traditionelle Treffen des sogenannten "Weimarer Dreiecks" dient dazu, die Politik der drei Länder abzustimmen.

Die drei Landwirtschaftsminister sprechen sich in einer heute unterzeichneten Erklärung dafür aus, dass besonders Klein- und Familienbetriebe auf Fördermaßnahmen zur Einkommens- und Risikoabsicherung sowie bürokratische Vereinfachungen angewiesen seien. In der Erklärung heißt es: Kleine und Familienbetriebe seien den negativen Auswirkungen volatiler Märkte stärker ausgeliefert. Darüber hinaus hätten diese oftmals eine schwächere Verhandlungsposition. Vor diesem Hintergrund betonen die drei, die Wichtigkeit der Umverteilungsprämie innerhalb der 1. Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik. Klöckner teilt darüber hinaus mit, dass der Fortbestand der Direktzahlungen allen Beteiligten ein wichtiges Anliegen für die künftige GAP gewesen sei.

Auf der anderen Seite betonte Klöckner, wie wichtig es für die gesellschaftliche Akzeptanz sei, dass die Landwirtschaft künftig "ein Mehr an Leistungen beim Umwelt- und Klimaschutz" erbringe. Vor diesem Hintergrund will Klöckner "Bauernfamilien finanziell in die Lage versetzen, neuen Anforderungen überhaupt gerecht zu werden". "Nur so werden wir unsere vielfältige Agrarstruktur - die gesellschaftlich gewollt ist - erhalten können", teilte Klöckner mit. In der gemeinsamen Erklärung spricht sich das Trio für einen finanziellen Ausgleich aus, wenn Landwirte mehr für den Klimaschutz tun sollen.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats