Entschädigung

Landwirte erhalten Dürrevorschuss


Die Antragsverfahren zur Dürrehilfe für landwirtschaftliche Betriebe haben die Bundesländer größtenteils abgeschlossen. Das Bundeslandwirtschaftsministerium gibt einen ersten Überblick.

Das Fördervolumen der Dürre-Anträge beträgt derzeit 288,7 Mio. €, bewilligt wurden bis zum 7. Dezember 2018  39,3 Mio. €, teilt das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) mit. Insgesamt haben Bund und Länder Dürrehilfen über 340 Mio. € zur Verfügung gestellt. Mit der derzeit bewilligten Summe sieht sich das BMEL bestätigt, dass die Maßnahme trotz strenger Förderkriterien angenommen wurde.

Süddeutschland stellt weniger Anträge als erwartet

Nach einer Abfrage bei den Ländern sind bis zum 7. Dezember bundesweit 8.519 Anträge bei den zuständigen Landesbehörden eingegangen. Damit scheint sich die im August dieses Jahres geschätzte Zahl von rund 10.000 betroffenen Betrieben im Großen und Ganzen zu bestätigen. Der Antragseingang variiert stark je nach Bundesland. Während das Aufkommen in den nördlichen und östlichen Bundesländern die Schätzungen zum Teil deutlich übersteigt, liegt die Zahl der Anträge in den südlichen Landesteilen unter den damaligen Erwartungen.
 
Die Bewilligungen laufen. Bisher wurden 799 Anträge bewilligt. Einige Länder wie etwa Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein oder Sachsen-Anhalt gewähren Vorschusszahlungen. Es ist damit zu rechnen, dass noch ein erheblicher Teil der Anträge bis zum Jahresende bewilligt wird. Erfahrungsgemäß gehen viele Anträge noch in den letzten Tagen vor Ablauf der Fristen ein. In Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen ist das Antragsverfahren noch geöffnet.
 
 

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