Dürre

BVVG meldet nur wenige Anträge auf Stundung


Das Bundesagrarministerium gibt Zahlen zu den Anträgen auf Stundung von Pachten an, die der BVVG  bislang vorliegen. Sie gelten für einen nur geringen Anteil der Flächen.

Bis 8. August liegen der Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) 38 Stundungsanträge für 188 Pachtverträge aufgrund der diesjährigen Dürresituation vor. Das gibt das Bundesagrarministerium (BMEL) in Berlin heute bekannt. Dies entspreche circa drei Prozent der gesamten BVVG-Pachtverträge, hieß es dazu weiter aus Berlin.


Um Landwirten über finanzielle Engpässe infolge der Dürre zu helfen, bietet die BVVG  eine Pachtpreisstundung an. Auf begründeten Antrag des Pächters hin stundet die BVVG die am 30. Juni 2018 oder am 15. August 2018 fälligen Pachtraten bis zum 31. Dezember 2018, informiert das BMEL weiter. Darüber hinaus prüfe die BVVG, ob sie auf Stundungszinsen verzichten und ob ein gestuftes Verfahren zur Pachtminderung umgesetzt werden könne.

Der durchschnittliche Anteil der BVVG an der landwirtschaftlichen Nutzfläche der Länder beträgt 2,21 Prozent. Die Schwankungsbreite liegt zwischen 0,66 Prozent in Thüringen und 3,18 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern.

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