Trockenheit

Klöckner gibt Dürrehilfen frei


Trockene Felder prägten den Dürre-Sommer 2018. Der Weg für finanzielle Hilfen ist nun frei.
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Trockene Felder prägten den Dürre-Sommer 2018. Der Weg für finanzielle Hilfen ist nun frei.

Am Montag beginnt das Antragsverfahren für die staatlichen Dürrehilfen von Bund und Ländern. Existenzgefährdete Betriebe können dann bei den Landesämtern eine Erstattung ihrer Ertragsausfälle wegen der Trockenheit beantragen.

Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) hat zum Abschluss der Agrarministerkonferenz (AMK) in Bad Sassendorf die Freigabe der Dürrehilfen von Bund und Ländern in Höhe von 340 Mio. € erteilt. Die letzten Hürden seien genommen. Die EU-Kommission, der Bundesrechnungshof und das Bundesfinanzministerium haben dem Antrag des Bundesagrarministeriums zugestimmt, dass bestimmte Betriebe ihre Schäden ohne Rückzahlung erstattet bekommen. Die in wochenlangen Verhandlungen ausgehandelte entsprechende Verwaltungsvereinbarung liegt am Montag den Ländern zur Unterschrift vor, sagte Klöckner. Dann können die Landesämter mit dem Antragsverfahren beginnen.

Wichtig ist der Bundesministerin, dass es sich um Steuergelder handelt, die den betroffenen Landwirte gezahlt werden. Damit müsse vorsichtig umgegangenen werden. Deshalb hätten die Verhandlungen auch etwas länger gedauert. Aber nun liegen die Kritieren auf dem Tisch. Die Betriebe müssen, um Geld zu bekommen, nachweisen, dass sie durch die Trockenheit einen Verlust von mindestens 30 Prozent gegenüber den Vorjahren haben und wirklich existenzgefährdet seien. Dabei müsse man die Liquidität bespielsweise von großen und kleinen Betrieben genau prüfen. Und ob es sich um Betriebe mit vielen Gesellschafter handelt oder Familienbetriebe. Ersetzt würden 50 Prozent der Verluste in den betroffenen Betrieben. Hier seien Tierhalter besonders in ihrer Existenz gefährdet.

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