Dürre

Betriebe können jetzt Dürrehilfe beantragen


Nach längeren Verhandlungen sind jetzt alle Voraussetzungen für das Dürreprogramm erfüllt. 14 Bundesländer werden sich an der Maßnahme beteiligen.

Bundesagrarministerin Julia Klöckner hat die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet, die die Grundlage für das Bund-Länder-Dürrehilfsprogramm ist und den Ländern zugesandt. Nach Unterzeichnung durch das jeweilige Bundesland tritt die Verwaltungsvereinbarung in Kraft. An den Dürrehilfen wollen sich 14 Länder beteiligen. Insgesamt stellen Bund und Länder bis zu 340 Mio. € bereit, jeweils 170 Mio. der Bund und die Länder.

Hilfen können Betriebe beantragen, die einen Ernteverlust von mindestens 30 Prozent zu beklagen haben und dadurch existenzgefährdet sind. Die Bundesregierung bezeichnete die als ein außergewöhnliches Witterungsereignis von nationalem Ausmaß eingestuft. Das war die Voraussetzung für eine Beteiligung des Bundes an Hilfsprogrammen der Länder. Bei den zuständigen Landesämter können nun die Dürrehilfen beantragt werden. Um den betroffenen Landwirten schnell zu helfen, können die Bundesländer Abschlagszahlungen leisten.

Insgesamt haben sich folgende Länder am Bund-Länder-Programm beteiligt: Brandenburg, Baden-Württemberg, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Hessen. Hamburg, Bremen, Berlin.

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