Hilfen

Niedersachsen zahlt 21.000 € Dürregeld


Am morgigen Freitag schließt das Antragsverfahren für die Dürrehilfe. Bislang haben in Niedersachsen 1.800 Betriebe einen Antrag gestellt.

Brandenburg verlängert bis 7. Dezember
Das Brandenburger Agrarministerium hat die Antragsfrist für Dürrehilfe um eine Woche bis Freitag, 7. Dezember 2018, verlängert. Bis dahin müssen Landwirtschaftsbetriebe ihre Unterlagen bei der Bewilligungsbehörde, der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), eingereicht haben. Der hohe Zeitdruck ergibt sich daraus, dass der Bund seine Mittel nur 2018 zur Verfügung stellt. Über das Internet können die An-tragsformulare für das Bund-Länder-Programm ausgefüllt werden. Als rückzalhungsfreie Entschädigung von Trockenschäden in der Landwirtschaft werden stellt das Bund-Länder-Programms „Dürrehilfe“ für Brandenburg insgesamt 46 Mio. e Millionen Euro bereit.
Vor dem Stichtag Freitag, 30. November, 24 Uhr, an dem die Antragsfrist endet, hat die Landwirtschaftskammer in Niedersachsen 1.800 Betriebe gezählt, die Dürrehilfen in Anspruch nehmen wollen. Das gab Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast anlässlich der heutigen  Kammerversammlung in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg bekannt. Es deutet sich eine durchschnittliche Zahlung in der Größenordnung von etwa 21.000 € pro Betrieb an, schätzt das niedersächsische Landwirtschaftsministerium.


Ferner sichert die Agrarministerin in Niedersachsen allen Betrieben die Überweisung von Direktzahlungen inklusive der Greening-Prämie ab dem 14. Dezember zu. „Das ist deutlich früher als in den Vorjahren, wo wir immer zum Jahreswechsel ausgezahlt haben", erklärte Otte-Kinast. In Sachsen-Anhalt soll die Direktzahlung ab dem 20. Dezember auf den Konten der Betriebe eingehen.

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