Dürrehilfen

Landwirte haben drei Wochen Zeit


Von der Trockenheit schwer geschädigte Bauern können seit heute Unterstützung im Nordosten beantragen. Am 30. Oktober ist Schluss.

Ausgeglichen werden den Angaben zufolge aus dem Bund-Länder-Dürrehilfsprogramm  bis zu 50 Prozent des Schadens, der einem Unternehmen durch die Trockenheit entstanden ist. Die Anträge von Futterbau- und Ökolandbaubetrieben würden zuerst bearbeitet. Dort sind bisherigen Angaben zufolge die größten Schäden für die Landwirte entstanden.


Der Agrarminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus, betonte, Voraussetzung für den Teilausgleich witterungsbedingter Schäden sei die Existenzgefährdung des Antragstellers. Er ermunterte betroffene Landwirte, umgehend Anträge zu stellen: „Wir setzen alles daran, dass die Auszahlungen schnell in den Betrieben ankommen. Je zügiger die Anträge eingehen, desto eher können wir auszahlen.“

Mecklenburg-Vorpommern gehört laut Backhaus zu den ersten Bundesländern, die das Dürrehilfe-Antragsverfahren eröffnen. Für den Nordosten stehen bis zu 50 Mio. € zur Verfügung, die je zur Hälfte von Bund und Land bereitgestellt werden.

Laut Statistischem Landesamt sind die aktuellen Ernteerträge im Nordosten wegen der monatelangen Dürre im Durchschnitt um 27 Prozent geringer ausgefallen als im bundesweiten Durchschnitt der Jahre 2012 bis 2017.



 

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