Erlass

Schulze rückt dem Wolf auf den Pelz


Der Wolf wohnt jetzt hier. Befürworter und Gegner sollten sich mit den Konsequenzen daraus abfinden, findet der Minster.
Bild: Pixabay / christels
Der Wolf wohnt jetzt hier. Befürworter und Gegner sollten sich mit den Konsequenzen daraus abfinden, findet der Minster.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will das Naturschutzgesetz ändern lassen, um den Abschuss von Wölfen zu erleichtern. Sobald der Wolf in der Landwirtschaft ernste Schäden anrichtet, steht er zum Abschuss frei.

Schulze will den Abschuss von Wölfen erleichtern. Ihr Ziel sei eine entsprechende Änderung des Naturschutzgesetzes, sagte sie der "Bild am Sonntag". "Wenn Wölfe mehrfach Schutzzäune überwinden oder Menschen zu nahe kommen, muss man sie auch abschießen dürfen. Das will ich mit einer 'Lex Wolf' klarstellen."

Ein Wolf soll demnach künftig bereits dann geschossen werden dürfen, wenn er "ernste landwirtschaftliche Schäden" verursacht. Bislang sei von "erheblichem Schaden" die Rede, der von den Gerichten erst bei einer Bedrohung der Existenz gesehen wurde, heißt es in dem Bericht. "Damit schaffe ich für die Schafhalter Rechtsklarheit und mache deutlich, dass auch Hobbyschäfer entschädigt werden können", erklärte Schulze. Die Klarstellung solle so schnell wie möglich umgesetzt werden. Es fehle nur noch die Zustimmung der CDU", so Schulze.

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