Ernährung

Klöckner lädt zum Reduktionsgipfel

Sichtlich zufrieden zeigte sich die Bundesministerin mit Vertretern der Branche.
Foto: jst
Sichtlich zufrieden zeigte sich die Bundesministerin mit Vertretern der Branche.

Die Verminderung von Zucker, Fett und Salz in Fertigprodukten ist ein Ziel von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Für den heutigen Mittwoch lud sie Branchen und Verbände zum ersten Abstimmungsgespräch in ihr Haus.

Bis zum Jahr 2025 sollen die Gehalte an Zucker, Fett und Salz in Fertiglebensmitteln nachweislich gesunken sein, so die Ministerin heute in Berlin. Grundlage dafür sei die im Dezember vom Bundeskabinett beschlossene Nationale Reduktions- und Innovationsstrategie. Grundsätzlich beruhe diese auf Freiwilligkeit, betonte Klöckner. Zur Erarbeitung konkreter Ziele und dazu erforderlicher Schritte habe sie ein Begleitgremium eingerichtet. Teilnehmer sind die Spitzenverbände der Ernährungswirtschaft und vorgelagerter Bereiche, Verbraucherverbände, Mediziner, Ernährungs- und andere Wissenschaftler. 

Als Erfolg der angekündigten Reduktionsstrategie zu werten sei, dass bereits viele Unternehmen der Ernährungsbranche und auch des Handels ihre Kunden für das Thema sensibilisiert hätten und auch entsprechend ausgezeichnete Produkte anböten, sagte Klöckner. Dieser Kurs werde nun unter fachlicher Begleitung fortgesetzt. 

Eingriffe über das Ordnungsrecht sehe sie nicht vor, so die Ministerin. Entscheidend sei, dass Fortschritte laufend erkennbar würden. Der von verschiedenen Stellen immer wieder vorgetragene Forderung nach einer "Nährstoff-Ampel" erklärte Klöckner eine klare Absage.

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