Ernährungsindustrie

Unternehmen verzeichnen Rekordjahr

Das Jahr 2017 endete für die deutschen Ernährungsindustrie mit einem Rekordergebnis. Zuwachs erbrachten die Geschäfte sowohl im Inland wie im Ausland.

Mir einem Gesamtumsatz von 179,6 Mrd. € im vergangenen Jahr wurde das Ergebnis des Vorjahres um 4,8 Prozent übetroffen, gab die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), heute in Berlin bekannt. Hauptgrund für den Umsatzanstieg waren im Wesentlichen höhere Produktpreise, so BVE-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff. Er bezeichnete es als erfreulich, dass es den Unternehmen nach mehreren Jahren starken Preisdrucks auf die Güter der Ernährungswirtschaft wieder gelungen sei, etwas höhere Preise am Markt durchzusetzen. Nach Mengen hat sich der Absatz nur in einer Größenordnung von etwa ein Prozent erhöht. 

China ist wichtigster Abnehmer nach der EU

Mit einem Plus von 6,3 Prozent auf rund 60 Mrd. € übertraf das Wachstum des Auslandsgeschäfts jenes im Inland. Dazu beigetragen haben sowohl die Märkte innerhalb der EU als auch in Drittstaten. Nach der EU seinen China, die USA sowie die Schweiz die wichtigsten Exportmärkte für verarbeitete Lebensmittel, führte Minhoff aus. Für 2018 können keine zuverlässige Prognose abgegeben werden, jedoch zeige sich der Umsatz auf anhaltend hohem Niveau.

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