Laut einer Studie wird der Konsum von tierischen Protein stabil bleiben oder steigen. Die repräsentative Umfrage stellte verschiedene Fragen zum Verzehr tierischer Produkte.

Der Appetit nach Fleisch, Fisch und Eiern in Ländern Nord- und Südamerikas, Asiens und Europas ist ungebrochen. Allerdings besteht auch großes Interesse an pflanzlichen Alternativen für die Proteinzufuhr, wie aus einem Bericht von Agra Europe hervorgeht. Zu diesen Schlüssen kommt der US-Agrarkonzern Cargill aufgrund seiner jüngsten repräsentativen Umfrage „Feed4Thought“, die in den USA, Brasilien, Vietnam und den Niederlanden durchgeführt wurde. Mehr als zwei Drittel der insgesamt 4.010 Befragten hätten angegeben, ihren Verbrauch an tierischem Eiweiß im kommenden Jahr beibehalten oder steigern zu wollen.

Ein Anteil von 93 Prozent sei aber zugleich der Überzeugung, dass einer nachhaltigen und verantwortungsvollen Welternährung eine wichtige Rolle zukomme, und immerhin 80 Prozent der Umfrageteilnehmer hielten es für möglich, dass der Verzehr von Fleisch mit einer umweltfreundlichen Lebensweise vereinbar sei. Vier Fünftel aller Befragten hätten aber auch ihr Interesse an alternativen, pflanzlichen Proteinquellen betont. Insgesamt 93 Prozent halten laut Cargill den Konsum von tierischem Protein unabdingbar für eine gesunde Ernährung.

Die Verantwortung für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion sähen zwei Drittel der Teilnehmer bei den Nahrungs- und Futtermittelherstellern. Nur 25 Prozent hätten die Regierung in der Pflicht gesehen und 20 Prozent die Verbraucher selbst. Das Alter der Befragten belief sich auf 18 bis 64 Jahre. Durchgeführt wurde die Studie Mitte März 2019.

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