Ernährungstrends

Salami-Pralinen und Sportwurst

Klein, aber oho: Das Salami-Konfekt von Kramer.
Bild: si
Klein, aber oho: Das Salami-Konfekt von Kramer.

Verbraucher zum Kauf von Fleischprodukten zu animieren, wird immer schwieriger. Die Wursthersteller reagieren darauf mit Snack-Formaten, erweitern die Bio-Range und setzen auf nachhaltige Lösungen.

Kleine Happen für unterwegs und zwischendurch: Die Fleischwarenanbieter brachten zur Anuga allerlei, was die Snack-Palette bereichert. Ob Salamisticks in den unterschiedlichsten Geschmacksvarianten, so dünn wie Mikadostäbchen oder fingerdick – vor allem die Rohwurst beflügelt Dank ihrer besseren Halt- und Formbarkeit die Ideen für herzhafte Snacks.

Der Schwarzwälder Hersteller Kramer (Umkirch) zeigte in seinem Kühlregal auf der Fachmesse in Köln auch eine ganz edle Variante, inspiriert von süßen Pralinés: Das Salami-Konfekt ist zum Teil umhüllt mit Paprika oder italienischem Hartkäse. Eine Pistazie dient als dekoratives Tüpfelchen auf dem i. Hingucker für die Theke bieten außerdem Salamisnacks in Herz- oder Hufeisenform, als Stern oder Tanne oder (mit Camembert verfeinert) als aromatische Käsefüße. Alles läuft bei Kramer in der Range Schwarzwald PicNic.

Als Snack mit bis zu 50 Prozent mehr Protein und gleichzeitig weniger Fett bewarb das Start-up Grillido (München) seine Sportwurst. Zur Verfügung stehen drei Varianten: Original mit Schweinefleisch, mit Rindfleisch und Chili oder mit Rindfleisch und Kräutern. Abgepackt sind die 20- oder 25-g-Wurststicks einzeln.
 
Bio wird zusehends ein Thema auch für die klassischen Supermärkte. Also bauen die Anbieter von Fleischwaren und Wurst auch hier ihre Sortimente aus. Wiltmann (Versmold) beispielsweise hatte zur Messe drei neue Bio-Varianten mitgebracht: Kasseler, Gourmetschinken und eine Pfeffer-Salami, aufgeschnitten auf dem klassischen Teller für die SB-Theke.

Immer mehr Hersteller gehen mit einzelnen Produkten in Richtung „Free from“. So präsentierte Kleinemas unter „My Nature“ Mini-Salamis, hergestellt aus Fleisch von Schweinen aus antibiotikafreier Aufzucht. „Fair für Tier und Umwelt“ lautet dann auch der Slogan. Für nachhaltige Produktion steht das Siegel Clean Smoke. Bei dem Räucher-Verfahren mit Primärrauch-Kondensat entstehen nach eigenen Angaben bis zu 80 Prozent weniger CO₂-Emissionen im Vergleich zum konventionellen Räuchern.

Den anspruchsvollen Kunden hat auch Eggelbusch mit seinen neuen Linien Beefery und BeefUp’s im Visier. Rohstoff ist Simmentaler Rindfleisch aus Berglandhaltung. Aus der Beefery kommt Salami als Aufschnitt im Fächerpack oder als 200-g-Stück. Die Beef Up’s sind kleine Minisalamis im Snack-Format.

Kommentare

Ihre E-Mail wird weder veröffentlicht noch weitergegeben. Notwendige Felder haben einen *

Spielregeln

stats