Als unverständlich bezeichnet der Deutsche Bauernevrband (DBV) die vorgeschlagenen Kürzungen des Agrarhaushaltes im EU-Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027. 

Angesichts einer Anhebung des EU-Gesamthaushaltes um etwa 25 Prozent seien die geplanten "schmerzhaften Einschnitte in die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)" nicht nachvollziehbar, kritisiert der DBV in einer aktuellen Stellungnahme. Sie würden der Bedeutung der Landwirtschaft sowie der Ländlichen Räume für Arbeitsplätze und Wertschöpfung in Europa nicht gerecht, heißt es weiter. Daher fordere das Präsidium des DBV, das Budget für beide Säulen der GAP stabil zu halten. Die Anhebung der Haushaltsgrenzen auf 1,11 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) sei positiv, jedoch nicht ausreichend, so der DBV. Daher sei die Bundesregierung aufgefordert, sich gemäß des Koalitionsvertrages mit Nachdruck für ein stabiles Agrarbudget in beiden Säulen der GAP einzusetzen.

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