EU-Agrarminister

Begrenzte Intervention gilt weiter


Molkereien können nach wie vor nicht mit Festpreisen für die Intervention von Magermilchpulver kalkulieren. Das Ausschreibungsverfahren ist verlängert.

Auch in der kommenden Saison von März bis September 2019 kann Milchpulver nicht zum festen Preis interveniert werden. Die Molkereien können nur in Ausschreibungsverfahren Gebote abgeben. Die bereits für 2018 geltende Regelung wird nun fortgeführt. Denn eigentlich könnte die EU-Kommission 109.000 t Magermilchpulver zum festen Preis von 169,80 €/100kg übernehmen. In der Milchkrise stoppte sie jedoch die Intervention zum festen Preis, um die Bestände nicht in dem Himmel wachsen zu lassen. Die EU-Agrarminister stimmten auf ihrem Treffen in Luxemburg am Montag zu, dass die Kommission diese Ausnahmeregelung verlängert.

In der Intervention befinden sich zurzeit noch 280.000 t Magermilchpulver, vor allem in Frankreich, Deutschland, Lettland, Irland und Belgien. Von Mai bis Juli 2018 wurden größere Mengen aus der Intervention verkauft. Im August waren es aber nur noch 5.000 t.

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