EU-Agrarministerrat

Die GAP-Reform bleibt ein Dauerthema


Die rumänische EU-Ratspräsidentschaft möchte vor der Debatte über die GAP-Reform im Agrarrat eine Bestandsaufnahme vornehmen. Die Minister werden nach ihrer Meinung zu allen drei Reformvorschlägen der EU-Kommission gefragt.

Rumänien arbeitet im Sonderausschuss für Landwirtschaft am Rechtstext der Kommissionvorschläge. Dabei traten bisher zahlreiche Kontroversen über Einzelheiten zwischen den EU-Mitgliedstaaten zu tage. Jetzt sollen die Minister mögliche Kompromissfelder ausloten. Mehrere osteuropäische EU-Mitgliedstaaten machten sich im Vorfeld zum Agrarrat für Direktzahlungen stark, die an die Erzeugung gebunden sind. Weiterhin steht die Bioökonomie auf der Tagesordnung des Rates.

Die Präsidentschaft fragt die Minister nach nationalen Erfahrungen mit der Bioökonomie und wie diese in eine europäische Strategie einzubauen sind. Die Kreislaufwirtschaft und klimaschonende agrarische Rohstoffe sollen mit der anstehenden GAP-Reform stärker gefördert werden. Unter dem Tagesordnungspunkt „Sonstiges“ wollen sich die Niederländer gegen die Patentierbarkeit von Pflanzen aussprechen. Polen möchte auf die schwierige Lage auf den heimischen Fleischmärkten aufmerksam machen.

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