EU-Erweiterung

EU-Kommission empfiehlt Albanien und Nordmazedonien


Die beiden Balkanländer könnten neue Mitglieder in der EU werden.
Bild: Pixabay
Die beiden Balkanländer könnten neue Mitglieder in der EU werden.

Die Balkanländer Albanien und Nordmazedonien haben erhebliche Fortschritte im Sinne der EU gemacht. Die EU-Kommission möchte deshalb die Verhandlungen über einen Beitritt in die EU beginnen.

Die EU-Kommission betonte die Anstrengungen der beiden Länder. Der Reformprozess werde dort aber nur anhalten, wenn die EU Entgegenkommen zeige, argumentiert die EU-Kommission. Albanien führe tief greifende Reformen durch, insbesondere eine umfassende Umgestaltung seiner Justiz, betonte EU-Erweiterungskommissar Johannes Hahn. Nordmazedonien habe seinen andauernden Namensstreit Griechenland beigelegt. Die EU-Kommission empfiehlt deshalb den EU-Mitgliedstaaten, Verhandlungen um den Beitritt mit den beiden Balkanländern zu starten.

Dies stößt unter den EU-Mitgliedstaaten auf geteiltes Echo. In Deutschland sind die Regierungsparteien unterschiedlicher Auffassung. Die SPD ist dafür, die CDU dagegen. Weiterhin möchte die EU-Kommission, dass die Verhandlungen mit der Türkei weiterhin gestoppt bleiben. Der christdemokratische Spitzenkandidat Manfred Weber und der österreichische Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz sprechen sich dagegen für ein offizielles Ende der Verhandlungen mit der Türkei aus.

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