Mehrjähriger EU-Haushalt

Landwirte erhalten Rückenwind

Mehrere Mitgliedstaaten machen sich für ein höheres EU-Agrarbudget stark.
Foto: Imago Images / Ralph Peters
Mehrere Mitgliedstaaten machen sich für ein höheres EU-Agrarbudget stark.

Die Verhandlungen um den mehrjährigen EU-Haushalt ziehen sich wie üblich in die Länge. Für die Landwirtschaft ist auf dem EU-Gipfel mehr Geld in Aussicht gestellt worden.

Der jüngste EU-Gipfel endete zwar ohne einen Beschluss der Mitgliedstaaten, aber politisch sind wichtige Pflöcke eingeschlagen worden, die auch in den kommenden Verhandlungsrunden nicht wieder verrückt werden. So hat der französische Präsident Emmanuel Macron für Verbesserungen im EU-Agrarhaushalt gesorgt. Marcon schaffte es, dass zumindest die Direktzahlungen an die Landwirte in etwa auf heutigem Niveau erhalten bleiben könnten. Denn die EU-Ratspräsidentschaft sagte zwischenzeitlich weitere 2 Mrd. € für die Direktzahlungen in den Jahren 2021 bis 2027 zu. Die Rubrik im EU-Budget für die 1. Säule der GAP hätte durch die jüngsten Zugeständnisse von ihren heutigen 259 Mrd. € lediglich 0,5 Mrd. € eingebüßt. Die EU-Kommission hatte ursprünglich 5 Mrd. € einsparen wollen.

Dies ist die gekürzte Version eines Artikels aus der Agrarzeitung 09/2020, Seite 1. Wenn Sie den gesamten Text lesen möchten, können Sie ein vierwöchiges kostenloses Probeabo für die Agrarzeitung und agrarzeitung.de abschließen.

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