EU-Subventionen

Brüssel fördert Absatz von Rindfleisch aus Bayern

Die Europäische Union hat zur Absatzförderung von „Bayerischem Rindfleisch“ mehr als eine Million Euro zur Verfügung gestellt.

Damit ist das bayerische Qualitätsprodukt, dessen Herkunft seit 2011 als „geschützte geografische Angabe“ europaweit geschützt ist, eines von bundesweit lediglich zwei Erzeugnissen, für das die EU nun entsprechende Mittel genehmigt hat, teilt das Landwirtschaftsministerium in München mit. Die Fördermittel ermöglichten es der Erzeugergemeinschaft Südostbayern als Antragsteller, Bayerisches Rindfleisch vor allem in den Feinschmeckerländern Italien und Frankreich noch bekannter zu machen.

31 bayerische Lebensmittel genießen inzwischen den europaweiten Herkunftsschutz. Insgesamt wird mit den so geschützten Lebensmitteln aus dem Freistaat ein Umsatz von 2 Mrd. € erzielt, das sind rund zehn Prozent des Gesamtumsatzes der bayerischen Ernährungswirtschaft, so das Ministerium. Neben Bayerischem Bier ist Bayerisches Rindfleisch das wichtigste Produkt. Mittlerweile werden rund elf Prozent der Rinderschlachtungen im Freistaat als Bayerisches Rindfleisch vermarktet.
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