Fachforum Schwein

Neue Wege mit Bedacht gehen

Die Schweinehalter aus dem Westen Niedersachsens treffen sich heute in Cloppenburg. Die Bereitschaft zur Veränderung wird begleitet von Angst vor Überforderung.

Schweinehalter in Deutschland und insbesondere in den Zentren der Veredlung im Oldenburger Münsterland stehen vor großen Herausforderungen. Bei der Eröffnung des 8. Fachforums Schwein am Mittwoch in Cloppenburg warnte der Vizepräsident der Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen heute bei der Eröffnung des Fachforums Schwein in Cloppenburg davor, von den Landwirten zu viel auf einmal zu Fordern.

Zu den aktuellen Themen gehören laut Hermeling das Verbot der betäubungslosen Kastration und des Kupierens der Schwänze, die neue Düngeverordnung, die Haltung von Sauen in Kastenständen, die Diskussion um Abferkelsysteme, der Einsatz von Antibiotika, die Initiative Tierwohl und das Nottöten von Tieren. Die Umsetzung all dieser Aufgaben sei eine „riesige Aufgabe“. Wenn von den Schweinehaltern zu viel auf einmal gefordert wird, werde das Konsequenzen haben, warnte Hermeling. Landwirte seien bereit, sich auf den Weg zu machen, die „Dinge müsse aber mit Bedacht auf den Weg gebracht werden“, betonte der Vizepräsident. Notwendig sei es, vor Veränderungen die mikro- und makroökonomischen Folgen zu bedenken und die Tierhalter auf dem Weg mitzunehmen.


Beim Fachforum Schwein in der Cloppenburger Münsterlandhalle sind fast 80 Aussteller vertreten. Die Landwirtschaftskammer begleitet die Veranstaltung mit Fachvorträgen.

Themen:
Schweinehalter
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