Ferkelkastration

Backhaus plädiert für verlängerte Übergangsfrist

Bild: Pixabay / Malenka

Der Agrarminister in Mecklenburg-Vorpommern, Dr.Till Backhaus (SPD), will eine verlängerte Übergangsfrist für Ferkelkastrationenen. Dennoch bedürfe es zeitnah einer schmerzbefreiten Lösung.

"Ich bedauere das Abstimmungsergebnis sehr", so Backhaus. Am Montag dieser Woche (3.September 2018) hatte der Agrarausschuss des Bundesrates Anträge für eine Verlängerung der Übergangsfrist für die betäubungslose Ferkelkastration über den 31. Dezember 2018 abgelehnt. "Natürlich brauchen wir im Sinne des Tierschutzes schnellstmöglich Methoden zur Schmerzausschaltung bei der Ferkelkastration", so der Minister. Die Forschung dazu sei auch bereits sehr weit, benötige jedoch noch etwas Zeit. Daher setze er sich für eine befristete Verlängerung der Übergangszeit ein, teilt Backhaus mit. Derzeit befinde er sich im intensiven Austausch mit Tierschützern, Erzeuger und seinen Kollegen in Bund und Ländern, um in den nächsten Tagen noch eine Kompromisslösung zu finden. Der Bundesrat wird sich in seiner Sitzung am 21. September 2018 voraussichtlich abschließend mit der Thematik beschäftigen.

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