Ferkelkastration

Bundesrat verschiebt Entschließungsantrag


Bild: Pixabay / MabelAmber

Vor der heutigen Sitzung des Bundesrates ist ein Entschließungsantrag zur Umsetzung des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration von der Tagesordnung genommen worden. Ein solches Verfahren sei nicht ungewöhnlich, heißt es von der Länderkammer.

Der Antrag des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern habe ursprünglich bereits auf der Tagesordnung der Plenarsitzung am 19. Oktober 2018 gestanden, sei jedoch kurzfristig abgesetzt worden, erläutert der Bundesrat. Besondere Gründe für die erneute Absetzung habe es nicht gegeben, sagte eine Sprecherin gegenüber agrarzeitung.de. Entschließungsanträge zu verschiedenen Themen würden sehr häufig gestellt. Sie hätten keinerlei bindende Wirkungen. Vielmehr seien sie als Instrument zu verstehen, dem Bundestag zu signalisieren, dass sich die Länderkammer vertieft mit dem jeweils angesprochen Thema auseinandersetze.

Aus der Bundestagsfraktion von CDU/CSU erfuhr agrarzeitung.de, dass derzeit die Formulierung eines Antrags zur Fristverschiebung des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration um zwei Jahre verhandelt werde. Es herrsche Zuversicht, rechtzeitig eine befriedigende Lösung zu finden.

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