Ferkelkastration

Isofluran-Narkose auch mit Altgeräten zulässig


Das Bundeskabinett hat den Weg frei gemacht: Die Ferkelkastration mit Isofloran darf von nicht-tierärztlichem Personal durchgeführt werden.
Foto: schweine.net
Das Bundeskabinett hat den Weg frei gemacht: Die Ferkelkastration mit Isofloran darf von nicht-tierärztlichem Personal durchgeführt werden.

Der Anwendungsbereich der Verordnung zur Ferkelbetäubungs-Sachkundeverordnung ist noch einmal angepasst worden. In einer gestrigen Sitzung des Bundeskabinetts wurde eine Erweiterung ohne weitere Aussprache beschlossen.

Nach Verabschiedung der Verordnung zur Nutzung der Isofluran-Narkose durch sachkundige Personen Ende Juni 2019 hatte der Bundestag noch einen Änderungswunsch angemeldet. Danach sollte die Verordnung  auch für ältere und bereits in Betrieben befindliche Narkosegeräte Anwendung finden. Diesem Wunsch wurde in der Sitzung des Bundeskabinetts am Mittwoch entsprochen, bestätigte eine Sprecherin des Bundeslandwirtschaftsministerium gegenüber agrarzeitung.de. Die Anwendung der Isofluran-Narkose ist bereits seit mehreren Jahren besonders auf der zur Vereinigung Bioland gehörenden Betrieben Bestandteil des Produktionsverfahrens. Notwendig dafür sind den Angaben zufolge die Nachweise der Zahl und Art der Anwendungen durch sachkundige Personen. Bei neu zu installierenden Gräten werden diese automatisch elektronisch registriert.

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