Ferkelkastration

Landwirte dürfen Isofluran anwenden

Um ihre Ferkel unter Narkose kastrieren zu dürfen, müssen die Landwirte ihre Sachkunde nachweisen.
Foto: SB
Um ihre Ferkel unter Narkose kastrieren zu dürfen, müssen die Landwirte ihre Sachkunde nachweisen.

Der Bundesrat hat entschieden. Der Tierarztvorbehalt zur Anwendung der Isofluran-Narkose wird aufgehoben. Ein verpflichtendes Tierwohlkennzeichen lehnen die Länder ab.

Die "Ferkelbetäubungssachkundeverordnung" (FerkBetSachkV) hat in der heutigen Plenarsitzung die Zustimmung der Länderkammer erhalten. Die Verordnung sieht die Aufhebung des Tierarztvorbehaltes bei der Durchführung der Narkose durch den Landwirt oder andere sachkundige Personen vor. So wird den Schweinehaltern neben der Ebermast und der Immuno-Kastration eine weitere Alternative zur bisherigen Praxis geboten. 

Bis zuletzt war völlig offen, wie die Länderkammer entschieden würde. In einem weiteren Tagesordnungspunkt entschied der Bundesrat gegen einen Antrag des Bundeslandes Niedersachsen, das vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) geplante Tierwohlkennzeichen verpflichtend einzuführen.

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