Ferkelkastration

SPD lehnt vierten Weg ab


Sauenhalter in Deutschland müssen sich auf den Entfall des "Vierten Weges" bei der betäubungslosen Ferkelkastration einstellen. Doch die Verhandlungen zwischen den Parteien der Regierungskoalition sind offiziell noch nicht beendet.

"Mit Fassungslosigkeit und Bestürzung" habe der agrarpolitische Sprecher der CDU-Fraktion niedersächsischen Landtag, Helmut Dammann-Tamke auf eine Mitteilung der SPD-Bundestagsfraktion reagiert, infomiert die CDU-Fraktion in Hannover heute. Danach habe die SPD-Bundestagsfraktion mitgeteilt, den "Vierten Weg" bei der betäubungslosen Ferkelkastration nicht mittragen zu wollen. Als "Vierter Weg" wird die Kastration mit Lokalanästhesie bezeichnet. "Die Positionierung der Kollegen der SPD-Bundestagsfraktion, dass die Ebermast oder die Immunokastration praktikable Alternativen darstellen würden, blendet sowohl das Nachfrageverhalten der Verbraucher als auch einfachste Wirtschaftsmechanismen und deren Folgen aus", so Dammann-Tamke.

Auf Anfrage von agrarzeitung.de bestätigte die SPD-Bundestagsfraktion die Position der Ablehnung, verwies jedoch darauf, dass die Verhandlungen noch nicht beendet seien. Es gebe dazu bisher noch keinen offiziellen Beschluss.   


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