Fipronil-Tests

Verbraucher können durchatmen


Bild: birgitH/pixelio.de

Es gibt neue Untersuchungsergebnisse zu Fipronil in Eiern und Geflügelfleisch. In einem europaweiten Ad-hoc-Programm gab es keine Grenzüberschreitung, die als gesundheitlich bedenklich gewertet wird.

Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin heute mitteilte, wurde in 92 Prozent der nun untersuchten Proben kein Fipronil nachgewiesen. Bei 8 Prozent der Lebensmittelproben konnten Fipronil-Rückstände nachgewiesen werden. Von den positiven Proben habe keine die vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) als potentiell gesundheitlich bedenklich angesehenen Fipronilwerte überschritten. 

Wegen der illegalen Verwendung des Wirkstoffs Fipronil in Schädlingsbekämpfungsmitteln im Spätsommer 2017 hatte die Europäische Kommission gemeinsam mit den Mitgliedstaaten ein europaweites Ad hoc Programm ins Leben gerufen. Eier, Geflügelfleisch und -fett wurden auf Fipronil und 67 andere Stoffe wie etwa Akarizide und Biozide untersucht, bei denen eine mögliche illegale Anwendung, insbesondere zur Bekämpfung der roten Vogelmilbe, denkbar erschien. 

In Deutschland haben die für die Lebensmittelüberwachung zuständigen Behörden in den Bundesländern im Rahmen des EU Ad hoc Programms insgesamt 2.149 Proben genommen und dabei 16.672 Analyseergebnisse erzielt. 1.441 Hühnereier wurden bundesweit auf Fipronil untersucht. Außerdem wurden Muskulaturproben von Masthähnchen und ‑hühnern sowie von Legehennen (Suppenhühnern) untersucht. Darüber hinaus wurden vereinzelte Proben von Eiklar, Eidotter und Suppenhühnerfett analysiert. 

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