Förderung

Mehr Geld für bayerische Milchviehhalter


Im Bayerischen Landwirtschaftsministerium wird über Veränderungen bei der einzelbetrieblichen Förderung der Milchviehställe diskutiert. Das bestätigte die neue Agrarministerin des Freistaates, Michaela Kaniber auf der Mitgliederversammlung des Verbandes der Milcherzeuger Bayern (VMB).

 
Man denke in ihrem Hause darüber nach, wie die Förderung von Milchviehställen den aktuellen Verhältnissen angepasst werden könnte. Es lägen Anträge aus dem Landtag vor, die bisherige Fördergrenze für Einzelunternehmen von 400.000 € auf künftig bis 800.000 € anzuheben. Im Gespräch seien aber auch feste Pauschalbeträge pro Stellplatz, so die Ministerin. Allerdings wird es wohl keine kurzfristige Aufstockung der Subventionen für die Milchbauern geben, meinen Beobachter. „Ich will erst einmal die Ergebnisse aus den drei Antragsrunden 2018 abwarten, bevor ich eine Entscheidung treffe,“ sagte Michaela Kaniber. Ob es überhaupt noch in diesem Jahr zu Änderungen kommen wird, ist  fraglich. Zunächst ist die Frist für die nächste Runder auf Ende Oktober angesetzt.

Nach Ansicht von Günther Felßner, dem mittelfränkischen Bezirkspräsidenten des Bayerischen Bauernverbandes(BBV) müsse die Investitionsförderung für Milchviehställe beibehalten werden. Er stritt nachdrücklich ab, das diese Förderung automatisch zu einer höheren Milchmengen und damit zu einer Milchkrise führt.  

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats