Die russische Regierung will mehr für die Bauern und für benachteiligte Gebiete tun. Die Beihilfen sollen um rund 10 Prozent steigen.

Die russische Regierung will die für 2018 vorgesehenen Beihilfen für die Land- und Ernährungswirtschaft von 242 Mrd. Rbl (3,18 Mrd. €) um weitere 30 Mrd. Rbl (390 Mio. €) erhöhen. Staatspräsident Wladimir Putin habe dem Vorhaben in der Vorwoche grundsätzlich zugestimmt, teilte Landwirtschaftsminister Alexander Tkatschjow mit. Das berichtete das österreichische Informationsportal aiz.info. Die zusätzlichen Gelder will er für die Entwicklung der ländlichen Räume, bei der Vergabe zinsverbilligter Agrarkredite sowie für die Unterstützung des Erwerbs moderner Maschinen und Ausrüstungen einsetzen, erklärte Tkatschjow laut dem Ressortpressedienst. Für die kommenden Jahre kündigte der Minister eine Umverteilung der staatlichen Beihilfen zugunsten der Produzenten in Sibirien und dem Fernen Osten des Landes als Ausgleich für die dort härteren Klimaverhältnisse an.

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