Forschung

Klöckner fördert kalorienarme Zucker


Der Koordinator des Zucker-Projektes, Dr. Timo Koch (dritter von rechts), erhält den Förderbescheid von Bundesministerin Julia Klöckner.
Bild: BMEL
Der Koordinator des Zucker-Projektes, Dr. Timo Koch (dritter von rechts), erhält den Förderbescheid von Bundesministerin Julia Klöckner.

Die Bundeslandwirtschaftsministerin will die Kalorienzahl in Fertigprodukten senken. Das könnte mithilfe der Stoffe Allulose und Cellobiose funktionieren, die aus Zuckerrüben gewonnen werden.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner fördert das Projekt „Neuartige, kalorienarme Zucker in Lebensmitteln“ mit 1,6 Millionen €. Der Projektkoordinator, Dr. Timo Koch von der Firma Savanna Ingredients, nahm den Förderbescheid entgegen. Das Projekt ist ein Joint Venture aus Wirtschaft und Forschung. Beteiligt sind unter anderem die RWTH Aachen, die Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Pfeifer & Langen und das nordrhein-westfälische Start-up Savanna Ingredients. Ziel des Projektes ist es, eine kalorienärmere Alternative zu Saccharose zu finden. Wichtig ist dabei, dass die Alternative dem Zucker im Geschmack ähnelt und auch bei der Produktion eine ähnliche Konsistenz aufweist. Das trifft auf die Stoffe Allulose und Cellobiose zu. Allulose kommt von Natur aus in getrockneten Feigen, Rosinen und Kiwis vor, kann aber auch aus Zuckerrüben hergestellt werden. Ebenso verhält es sich mit Cellobiose, das von Natur aus in Kiefernnadeln, Honig und Mais vorkommt. 


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