Freilandeier

Kennzeichnungsregeln gelockert


Eier aus der Freihandhaltung dürfen noch als solche gekennzeichnet werden, selbst wenn die Legehennen bis zu 16 Wochen nicht mehr draußen waren. Ausnahmegenehmigungen für die Kennzeichnung im Fall von Tierseuchen erweitert die EU-Kommission.

Eier von Hennen aus der Freilandhaltung, die mehr als 12 Wochen im Stall gehalten wurden, durften bisher nicht mehr so etikettiert werden. Um die Eiererzeuger vor wirtschaftlichen Schäden in Zeiten der Vogelgrippe zu bewahren, hat die EU-Kommission die Kennzeichnungsregeln jetzt gelockert. Der kritische Zeitraum, bis zu dem die Hennen wegen Veterinärauflagen im Stall gehalten werden dürfen ohne den Status „Freilandeier“ zu verlieren, wird von 12 auf 16 Wochen verlängert. Die Neuerung wurde heute im Amtsblatt der EU L 306 veröffentlich und gilt ab dem 25.11. In der EU werden rund 14 Prozent der Legehennen im Freiland gehalten, mit besonders hohem Anteil in Großbritannien und Irland.

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