Fusion

Bayer und Monsanto nehmen Hürde

Ein US-Ausschuss gibt grünes Licht für die geplante Elefantenhochzeit. Die Transaktion soll Anfang des kommenden Jahres über die Bühne gehen.

Bayer hat nach eigenen Angaben eine weitere Hürde beim Kauf des US-amerikanischen Saatgutriesen genommen. Wie der Leverkusener Konzern am Freitag mitteilte, hat der Ausschuss zur Überprüfung ausländischer Investitionen in den USA unter dem Aspekt möglicher nationaler Sicherheitsbedenken (CFIUS) erklärt, dass es hinsichtlich des geplanten Zusammenschlusses keine ungelösten nationalen Sicherheitsbedenken gibt.

Bayer wies in dem Zusammenhang daraufhin, dass die Transaktion weiterhin den notwendigen behördlichen Freigaben unterliege. Der Konzern bekräftigte das Ziel, die Übernahme Anfang 2018 abzuschließen. Bayer und Monsanto würden eng zusammenarbeiten, um den Zeitplan einzuhalten.

Zuvor waren die Leverkusener noch davon ausgegangen, dass die Fusion bis Ende des Jahres über die Bühne gehen könne. Dieses Ziel hatten sie aber Ende September kassiert. Mitte September hatte der Konzern in Absprache mit der EU-Kommission den Antrag gestellt, die Prüffrist um zehn Werktage bis zum 22. Januar 2018 zu verlängern, hatte Liam Condon, Vorstandsmitglied und Chef von Bayer Crop Science, seinerzeit erklärt.

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