Futtermangel

Niedersachsen gibt Brachflächen frei


Zur Vermeidung von Futterengpässen dürfen in Niedersachsen ab sofort Brachflächen für Futterzwecke genutzt werden. Voraussetzung ist ein bewilligter Antrag.

Als Folge des Dürrejahres 2018 gebe es auf vielen Betrieben kaum Futterreserven, berichtet das niedersächsische Landwirtschaftsministerium. Obwohl die Betroffenheit lokal sehr unterschiedlich sei wolle das Ministerium drohenden Engpässen frühzeitig begegnen. Ab sofort könnten Landwirte in Niedersachsen und Bremen unter bestimmten Voraussetzungen Brachflächen sowie ökologische Vorrangflächen (öVF) zu Futterzwecken nutzen, teilt das Ministerium mit. Von der Regelung betroffen seinen etwa 7.000 Betriebe mit rund 23.500 ha öVF-Brachen.

Anträge können jetzt beim den Bewilligungsstellen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen gestellt werden, heißt es weiter. Im Antrag müssen die zu nutzenden Flächen, Art und Nutzung sowie Hintergründe des Futtermangels benannt werden. Die Nutzung ohne Genehmigung sei ein Verstoß gegen Vorgaben des Greening, unterstreicht das Ministerium. Auch sei die Nutzung auf Futterzwecke beschränkt.

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