G20-Treffen

Importschlager Ackerbaustrategie


Bundesagrarministerin Julia Klöckner hatte die Ackerbaustrategie mit im Gepäck auf ihrer Reise zum Treffen der G20-Agrarminister Ende der Vorwoche in Buenos Aires. Außerdem gab es Bekenntnisse zum Kampf gegen Klimawandel und Freihandel.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) kann die sozialen Netzwerke mit schönen Bildern aus Argentinien füttern: Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) am Verhandlungstisch. Klöckner hinter ARD-Mikrofonen. Klöckner auf der großen, internationalen Bühne. Dazu passend ihr Statement in der Pressemitteilung zum Gipfel vom Wochenende: „Wir haben mehr erreicht als sich im Vorfeld abzeichnete. Das ist ein großer Durchbruch“, so Klöckner dort.

Als Importschlager aus Deutschland präsentierte die Bundeslandwirtschaftsministerin die Ackerbaustrategie, die ihr Ressort 2019 vorstellen will. Klöckner habe ihre Amtskollegen aus Argentinien, das derzeit die G20-Präsidentschaft innehat, und Japan, das im kommenden Jahr das G20-Treffen ausrichtet, „eingeladen“, unter der Federführung Deutschlands „gemeinsame Kriterien“ für eine Ackerbaustrategie zu entwickeln.

Klöckner will Strategie 2019 in Japan präsentieren

Das Ergebnis dieser Drei-Staaten-Teamarbeit werde Klöckner dann auf dem G20-Treffen 2019 in Japan vorstellen, kündigte die Ministerin an. Grundsätzlich solle die Ackerbaustrategie „Produktivität mit Nachhaltigkeit verbinden, zu einer Verringerung der Bodenbelastung und zu mehr Artenvielfalt führen“, heißt es weiter aus dem BMEL. „Mir ist wichtig, dass Böden geschützt und Fruchtbarkeit erhalten bleiben - für nachfolgende Generationen“, so Klöckner weiter.

Zudem hob die deutsche Ressortchefin als Erfolg hervor, dass sich die internationalen Agrarminister auf gemeinsame Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel verständigt haben und der Landwirtschaft dabei eine wichtige Rolle zusprechen. Außerdem bekannten sich die Agrarminister der G20-Staaten auf die „Einhaltung und Stärkung“ der WTO-Regeln und somit klar zum Freihandel. Weitere Themen waren die Digitalisierung in der Landwirtschaft sowie ein „verantwortungsvoller Einsatz“ von Antibiotika in der Tierhaltung.  

 

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