Geflügelpest

Kein Sperrbezirk in Wismar


Bei der in Wismar aufgetretenen Geflügelpest handelt es sich um einen Einzelfall. Die betroffene Ente stammt aus einer privaten Hobbytierhaltung.


Ein Sperrbezirk und ein Beobachtunggebiet nach Geflügelpest-Verordnung im Umkreis von 3 und 10 Kilometern um den Seuchenbetrieb wurden wegen der isolierten Lage des Hofes nicht angelegt. Dies sei aufgrund der für das Virus ungünstigen sommerlichen Temperaturen und angesichts der Tatsache, dass bei Wildvögeln derzeit kein Geflügelpestgeschehen zu beobachten ist, nicht erforderlich, teilte das Agrarministerium in Schwerin mit. Der Tierbestand wurde nach Bekanntgabe des Befundes durch das Friedrich-Loeffler-Institut tierschutzgerecht getötet.

Derzeit untersucht das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei 25 weitere Proben, die bei den getöteten Tieren entnommen wurden. Die Ergebnisse der Untersuchung dieser Proben sollen Aufschluss darüber geben, wie lange die Infektion der Tiere zurückliegt. Geflügelhalter sind nach dem Vorfall eindringlich aufgefordert, Sicherheits- und Hygienemaßnahmen in ihren Ställen einzuhalten und den direkten Kontakt zwischen Haus- und Wildvögeln zu unterbinden.

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