Gentechnik

Klares "Ja" zu  Crispr von Grüner Ministerin


In einem Gastbeitrag ermahnt Theresia Bauer ihre Partei zu mehr Realitätssinn beim Thema Gentechnik. Die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg bekommt prominente Unterstützung aus der Bio-Branche.

"Die Grünen dürfen die Chancen der Gentechnik nicht länger ignorieren", so die Forderung von Theresia Bauer. Sie spricht sich in ihrem Gastbeitrag auf Spiegel-Online dagegen aus, die Techniken CRISPR/Cas9 unter das Gentechnikrecht fallen zu lassen.
Die Begründung ist simpel. Die dieselben Ergebnisse können auch mithilfe anderer Verfahren erzielt werden, die nicht als Gentechnik gelten. Denn einem Produkt sieht man nicht an, ob es durch Mutation, Züchtung oder CRISPR/CAS entstanden ist. "Die Grünen sollten der Gentechnik eine Chance geben", so Bauer.

Unterstützt wird sie von einem prominenten Vorreiter der Öko-Bewegung. Bauer zitiert zum Schluss ihres Beitrages Urs Niggli. Der Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (Fibl) in der Schweiz erklärt, was bei falsch verstandenem Dogmatismus passiert: "Es wäre unschön, wenn der konventionelle Bauer eine Kartoffelsorte hätte, die ohne Pestizide auskommt - und der Biobauer eine Kartoffelsorte, die er mit Kupfer spritzen muss."

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