Getreideernte 2019

Hitze hat dem Mais zugesetzt


Die vor einigen Wochen noch sehr guten Aussichten für die Maisernte in der EU haben sich verschlechtert.
Foto: Pixabay
Die vor einigen Wochen noch sehr guten Aussichten für die Maisernte in der EU haben sich verschlechtert.

Die diesjährige EU-Getreideernte liegt bei knapp 305 Mio. t. Coceral, der Europäische Verband des Getreidehandels, geht in seiner dritten Ernteschätzung für Weizen und Gerste noch mal leicht nach oben. Beim Mais müssen dagegen Abstriche gemacht werden.

Im Mai ist Coceral noch von 301 Mio. t Getreide in der EU ausgegangen. Vor allem beim Weizen korrigierte der Verband die Zahlen für Frankreich und das Vereinigte Königreich nach oben. Die aktuelle Schätzung für Weizen in der EU liegt bei 143 Mio. t, im Vergleich zu 140 Mio. t im Mai und 129 Mio. t im Vorjahr. Nach der jüngsten Schätzung wurden in der EU knapp 61 Mio. t Gerste produziert. Auch für Gerste hat Coceral seine Schätzung von 59 Mio. t in Mai noch leicht angehoben. Dagegen wurde die EU-Maisernte nach unten korrigiert. Im Mai ist der Verband noch von 63,0 Mio. t Mais ausgegangen. Die aktuelle Schätzung liegt bei 61,6 Mio. t Mais. Im Vorjahr waren 60 Mio. t. Die Deutschland und Frankreich haben Hitzeperioden dem Mais stärker zugesetzt, als zunächst vermutet. Die Rapsernte liegt bei nur noch 17,3 Mio. t, nachdem Coceral im Mai von knapp 18 Mio. t ausgegangen ist. Im Vorjahr wurden 20 Mio. t und damit deutlich mehr Raps in der EU produziert.

 

 

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