Getreideernte

Coceral korrigiert nach unten


In der EU werden in diesem Jahr 299 Mio. t Getreide produziert. Coceral, der Europäische Dachverband des Getreidehandels, korrigiert seine vorherige Schätzung vom März um 3 Mio. t nach unten. Das liegt an der Trockenheit in einigen Teilen der EU.

Die 299 Mio. t, die in diesem Jahr zu erwarten sind, liegen exakt auf dem Niveau des Vorjahres, erklärt Coceral zu seiner aktuellen Junischätzung. Die Getreideerzeugung in Deutschland, in Skandinavien, in Rumänien und in den baltischen Ländern setzt der Verband niedriger als in seiner Schätzung vom März an. EU-weit sollen es nicht mehr die im März angenommenen 302 Mio. t Getreide sein, sondern nur noch 299 Mio. t, was eine Korrektur nach unten bedeutet, aber immerhin der Menge von 2017 entspricht.

Die diesjährige EU-Weizenproduktion schätzt Coceral auf 139 Mio. t, im Vergleich zu 141,6 im Vorjahr. Die Gerstenernte soll mit 60,8 Mio. t dagegen über der Gerstenernte von 2017 mit 58 Mio. t liegen. Hier hebe die erwartete höhere Erzeugung in Frankreich und Spanien die trockenheitsbedingte Minderernte im Nordosten Deutschlands, in Skandinavien und in den baltischen Ländern auf. Die Maisernte wird in der EU um 60 Mio. t liegen, also auf Vorjahresniveau. Dagegen erwartet Coceral einen Rückgang der Rapsernte von 22 Mio. t im Vorjahr auf nur noch 21 Mio. t.

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