Grüne Woche

Agrarminister beschließen Digitalrat


FAO-Generaldirektor José Graziano da Silva und Bundesagrarministerin Julia Klöckner berichten über die Ergebnisse des Agrarministertreffens 2019 in Berlin.
Foto: J_Struck
FAO-Generaldirektor José Graziano da Silva und Bundesagrarministerin Julia Klöckner berichten über die Ergebnisse des Agrarministertreffens 2019 in Berlin.

Die Digitalisierung der weltweiten Landwirtschaft war Hauptthema des Treffens der Agrarminister aus 74 Ländern in Berlin. Zum Abschluss des Global Forum for Food and Agriculture einigten sich die Länderverteter auf die Einrichtung eines Internationalen Digitalrates.

"Wir haben gemeinsam mit allen 74 anwesenden Agrarminstern in unserem Abschlusskommuniqué festgehalten, unter dem Dach der Vereinten Nationen einen Prozess für ein internationales Rahmenwerk für die Digitalisierung in der Landwirtschaft anzustoßen", sagte die gastgebende Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) zum Abschluss des globalen Agrarministertreffens am heutigen Samstag in Berlin.

FAO soll Konzept für Digitalrat erarbeiten

Die Aufgabe der Ausarbeitung des Konzepts wurde der Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen, der FAO, übertragen. Deren Generaldirektor José Graziano da Silva betonte die Bedeutung der Digitalisierung besonders auch für die vielen weltweit tätigen Kleinlandwirte. Sie würden auf diesem Wege Zugang zu internationalen Märkten erhalten. Somit könnten bessere Perspektiven auch für junge Menschen in ländlichen Räumen weltweit entstehen, so der im Lauf des Jahres 2019 aus dem Amt scheidende Generaldirektor.

Es sei beeindruckend gewesen zu erleben, wie wichtig den Agrarministern der teilnehmenden Ländern  die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung seien, sagte Klöckner. Daher habe auch große Einigkeit darin bestanden, diese aktiv zu fördern. Für die Nachfolge des FAO-Generaldirektors erklärte Klöckner auf Nachfrage, das Deutschland die Kandidatur "einer Bewerberin aus Frankreich" unterstützen werde.

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