Glyphosat

Schmidt geht auf kürzeren Zeitraum ein

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt ist zuversichtlich, sich im Rahmen der Koalitionsgespräche auf eine Position zur Wiederzulassung von Glyphosat einigen zu können. Man habe in der Jamaikarunde vernünftig miteinander gesprochen, hält der Minister vor dem EU-Agrarrat fest. Der Minister wollte sich nicht festlegen, ob die Zulassung für Glyhosat um drei fünf oder sieben Jahre verlängert werden sollte. Man dürfe über den Zeitraum nicht wie auf dem Basar verhandeln, erklärte Schmidt und schon gar keine radikale Bilderstürmerei betreiben. Für ihn sei klar, dass der Hersteller einen Anspruch auf Verlängerung habe und die Wissenschaft die Grundlage für die Entscheidung bleiben sollte. Für eine Verlängerung der Zulassung votiere eine deutliche Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten, hielt Schmidt fest. Allerdings müsse die Ausbringung von Glyphosat sofort gestoppt werden, falls neue wissenschaftliche Erkenntnisse über Risiken hinzukämen. In den Koalitionsverhandlungen habe man sich verständigt, dass der Einsatz von heutigen Pflanzenschutzmitteln in einem vernünftigen Maße vermindert werden sollte und geeignete Alternativen entwickelt werden müssten.

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