Glyphosat

Hängepartie geht weiter


Für die Landjugend ist klar: Lieber ein klares Ergebnis als keines.
Fotomontage: BDL
Für die Landjugend ist klar: Lieber ein klares Ergebnis als keines.

Lediglich 14 der 28 EU-Mitgliedstaaten stimmen für eine Wiederzulassung für Glyphosat um fünf Jahre. Das reicht nicht, weshalb Ende November in der Berufungsinstanz erneut abgestimmt werden muss.

Ein weiterer Anlauf der EU-Kommission ist damit gescheitert. Im Ausschuss die Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel (PAFF) kam nicht die gewünschte qualifizierte Mehrheit zustande. 14 Mitgliedstaaten stimmten für die Wiederzulassung.


Dagegen stimmten Frankreich, Italien, Belgien, Kroatien, Luxemburg, Zypern, Griechenland, Malta und Österreich. Deutschland, Polen, Rumänien, Portugal und Bulgarien enthielten sich der Stimme.

Einige von den Neinstimmen und Enthaltungen hätten lediglich einer dreijährigen Verlängerung zugestimmt. Jetzt folgt den Regeln nach eine weitere Abstimmung in der Berufungsinstanz Ende November.

Sollte die genauso ausgehen, liegt es allein an der EU-Kommission, die Lizenz für Glyphosat im Dezember auslaufen zu lassen oder ihren Vorschlag für eine fünfjährige Wiederzulassung ohne Zustimmung der EU-Mitgliedstaaten durchzusetzen.
Weitere Informationen
Mehr zur anhaltenden Hängepartie um Glyphosat lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Agrarzeitung.

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