Grüne Woche

Rukwied zieht positives Fazit

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf der diesjährigen Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin. Sie sei nach wie vor ein Publikumsmagnet und agrarpolitisches Forum ersten Ranges. 

Die vielseitigen Informations- und Diskussionsangebote über innovative Entwicklungen und Veränderungen der modernen Land- und Ernährungswirtschaft seien von den Verbrauchern mit großem Interesse aufgegriffen und genutzt worden, so Rukwied auf der heutigen Abschlusspressekonferenz.

In zahlreichen agrarpolitischen Gespräche auf der iGW hätte die Reform der EU-Agrarpolitik nach 2020 eine zentrale Rolle eingenommen. Ebenso die Ankündigung der EU-Kommission, die Erzeuger in der Lebensmittelkette zu stärken. Denn die Kontrolle und Beschränkung der Einkaufsmacht der großen Handelsketten  sei für die Bauern überlebenswichtig, so Rukwied.

Der DBV-Präsident unterstrich seine Unterstützung für EU-Agrarkommissar Günther Oettinger. Dieser habe im Rahmen des mehrjährigen Finanzrahmens von 2021 bis 2027 von den Mitgliedsstaaten der EU zusätzliche Finanzmittel für zusätzliche Aufgaben gefordert. Die Förderung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume müsse auch in Zukunft eine zentrale europäische Aufgabe sein, so Rukwied. Mit dem EU-Agrarkommissar Phil Hogan habe er während der IGW mehrere ausführliche Gespräche geführt. So teile der DBV dessen Ziele für die Agrarförderung nach 2020. Danach solle das kombinierte Förderangebot aus Direktzahlungen und zusätzlichen Maßnahmen für Umwelt und Investitionen fortgesetzt werden. Wichtig sei es jedoch gleichzeitig, die Unterstützung zu vereinfachen und Bürokratie abzubauen.    

stats