Der Preis für landwirtschaftliche Grundstücke in Nordrhein-Westfalen steigt. Im Jahr 2017 legte er um 8 Prozent zu.

2017 wurden in Nordrhein-Westfalen 2.356 landwirtschaftliche Grundstücke mit einer genutzten Fläche von 3.541 Hektar verkauft. Damit sinkt die Zahl der Verkäufe um 9,1 Prozent und die der veräußerten Fläche um 2,8 Prozent, teilt Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle mit.

Bild: IT/NRW
Die Kaufsumme war mit insgesamt 170 Mio. € um 5,0 Prozent höher als im Jahr 2016. Rein rechnerisch ergibt sich ein durchschnittlicher Kaufwert von 48.085 € je Hektar. Zum Vergleich: 2016 hatte der durchschnittliche Kaufwert je Hektar bei 44.531 € gelegen. Er war damit 2017 um 3.554 € höher als ein Jahr zuvor. Das ist ein Anstieg um 8 Prozent. Die höchsten durchschnittlichen Kaufwerte wurden im Regierungsbezirk Münster mit 76.050 € je Hektar, die niedrigsten im Regierungsbezirk Detmold mit 35.571 € registriert.

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