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Wieder Demos zur Grünen Woche


Screenshot Facebook

Der Beginn der Grünen Woche ist immer auch ein Anlass für Demonstrationen. Während die einen "Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen!" wollen, setzen die anderen auf "Dialog statt Protest".

Für eine artgerechte Tierhaltung, insektenfreundliche Landschaften und gutes Essen wird am Samstag, 19. Januar, vor dem Brandenburger Tor erneut auf die Töpfe geschlagen. Das Bündnis „Wir haben es satt“, das sich aus 50 Natur-, Umwelt- und Tierschutzorganisationen, aber auch aus Landwirten zusammensetzt, ruft ab 12 Uhr zur „bunten, vielfältigen und lautstarken" Demonstration auf. Es soll Alarm geschlagen werden für eine Agrarwende sowie für bäuerliche Betriebe und eine ökologischere Landwirtschaft. Dabei soll der Agrarindustrie den Geldhahn abdreht werden.

Wunsch nach Dialog

Weniger aggressiv kommt hingegen die Demonstration der Gruppe "Wir machen Euch satt" daher. "Redet mit uns statt über uns", lautet der Aufruf zu einer differenzierteren Betrachtung und Bewertung der Leistungen der täglichen Arbeit auf den Höfen. Die Kritik, Proteste und Demonstrationen rund um die Grüne Woche würden die vielen Bauernfamilien sehr treffen, heißt es von den Organisatoren. Viele fühlten sich an den Rand der Gesellschaft gedrängt. In den vergangenen fünf Jahren fanden beide Demonstrationen jeweils samstags statt. In diesem Jahr läuft die von Landwirten und Landfrauen organisierte Aktion, die unter dem Motto „Dialog statt Protest“ steht, bereits am Freitag, 18. Januar, um 10.30 Uhr am Brandenburger Tor. Parallel dazu gibt es dem Wochenende vom 18. bis 20. Januar viele Dialogangebote von Landwirten in den Regionen.

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