Industrieverband Agrar

Anmeldung für "Schau ins Feld" läuft

Junglandwirt Mathias Dirnmeier aus Bayern wirbt für die Aktion.
Bild: YouTube / Industrieverband Agrar
Junglandwirt Mathias Dirnmeier aus Bayern wirbt für die Aktion.

Die Kampagne des IVA geht 2020 in die sechste Runde. Die Veranstalter suchen nach Landwirten, die Überzeugungsarbeit leisten wollen. Die Anmeldung ist ab sofort wieder möglich.

Der Industrieverband Agrar ist sich sicher: Ohne Pflanzenschutz keine gute Ernte! Mit der Aktion "Schau ins Feld" will er für mehr Akzeptanz für das Thema sorgen und sucht daher nach Landwirten, die sich an der Aktion beteiligen und den Verbraucher überzeugen. 2019 nahmen 745 Landwirte aus ganz Deutschland das Angebot an. Die Anmeldung für die kommende Saison ist ab sofort möglich.



Im Jahr 2019 legten die Landwirte insgesamt 1411 Schau!-Fenster an. Auf den mit einer Info-Tafel gekennzeichneten Flächen verzichten Landwirte auf jede Form von Pflanzenschutz. Der Boden wird nicht bearbeitet, es werden keine Unkräuter entfernt und Krankheiten können sich ungestört ausbreiten. Das Ergebnis ist mehr als deutlich: Je nach Kultur kann es zum Totalausfall bei der Ernte kommen. Durch die Schau!-Fenster wird der Unterschied zwischen regulär bewirtschaftetem Feld und schutzloser Fläche optimal veranschaulicht. Die Teilnehmer nutzen dies, um direkt am Feld im Laufe der Saison immer wieder mit Verbrauchern oder Medien ins Gespräch zu kommen und ihre Arbeit zu erklären und transparent zu machen.

Egal, ob er konventionell oder ökologisch wirtschaftet, und egal, was er anbaut: Ohne seine Pflanzen zu schützen, kann kein Landwirt eine Ernte einfahren. Hinter der Initiative „Die Pflanzenschützer“ steht der Industrieverband Agrar e. V. (IVA), der die Aktion „Schau ins Feld!“ erstmalig im Jahr 2015 ausrief. 2020 geht „Schau ins Feld!“ in die sechste Runde. Interessierte Landwirte können sich online anmelden.


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